Stadt, Land, Donau.
Die Königin der Flüsse fließt stetig der Sonne ent gegen, bis sie schließlich in der Ukraine ins Schwarze Meer mündet. Bis dahin ist es ein langer Weg, 2.415 Kilometer, um genau zu sein. Doch wo sie auch entlangfließt, erfüllt sie ihre Umgebung mit Leben und hat dies schon seit jeher getan. Sie gilt als Bindeglied zwischen Völkern, Religionen und Kulturen und ist Wegbereiterin europäischer Geschichte. Genau das ist an vielen Orten entlang des Flusses spürbar. In Wien zum Beispiel liegt immer ein wenig Walzer in der Luft, denn noch heute ist die Stadt durchdrungen vom Flair der k.u.k. Monarchie. In der Wachau – Weltkultur- und -naturerbe – können Sie den Geist vergangener Jahrhunderte atmen, wenn Sie durch die Gänge des uralten Benediktinerstifts Melk streifen. Und wenn der Fluss an der Grenze von Rumänien zu Serbien das Eiserne Tor passiert, nimmt er Sie mit in ein Europa, dessen Geschichte genauso spektakulär ist wie die Felsenklippen dieses einmaligen Taldurchbruchs. Blutige Schlachten und Kriegswirren haben dieser Region ihren Stempel aufgedrückt. Zeugen sind trutzige Burgen und ein Menschenschlag aus bunt zusammengewürfelten Völkern, die eine einzigartige, gastfreundliche Kultur hervorgebracht haben, wie Sie bei einem Teller serbischer Bohnensuppe selbst feststellen können. Sie werden merken, wenn Sie sie befahren: Die Donau ist und bleibt die Lebensader Europas.
























