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Wunder, geschaffen von Natur und Mensch, verbunden durch die blaue Königin der Flüsse.

Donau - Fluss und Region

Als einziger großer europäischer Fluss fließt die Donau von Westen nach Osten. Richtung Sonnenaufgang. Auf dem Rückweg werden Sie die Landschaft in einem ganz neuen Licht sehen. Dann fahren Sie dem Sonnenuntergang entgegen. Einen Unterschied zwischen Tag und Nacht spüren Sie garantiert in den pulsierenden Metropolen Wien, Budapest und Bratislava. Wir heißen Sie willkommen auf der Königin der Flüsse.

 

Alle Donau Flusskreuzfahrten auf einen Blick

Fluss und Region auf der Donau

Passau

Das Venedig Bayerns galt früher als verschlafenes kleines Nest. Doch mit den Studenten und dem Main-Donau-Wasserweg wurde Passau zu einer aufstrebenden und florierenden Kleinstadt. Ein besonderes Highlight ist der Dom St. Stephan. Mit seinem beeindruckenden Langhaus ist er einer der größten barocken Dombauten nördlich der Alpen.

Schlögener Schlinge

Wenn die Donau zu ihrer schönsten Biegung ansetzt, wird es an Bord unserer Schiffe meist ein kleines bisschen ruhiger. Denn die 180°-Kurve löst ein Gefühl der Ehrfurcht aus. Da kann es dem einen oder anderen schon mal die Sprache verschlagen.
Zurecht wurde die Schlögener Schlinge zwischen Passau und Linz, die zu den schönsten, wildesten und ursprünglichsten Abschnitten der Donau zählt, im Jahr 2008 zum „Naturwunder Oberösterreichs“ erklärt.

Linz

Barocke Fassaden, zahlreiche Sakralbauten und in der Mitte: der Fluss. So könnte man Österreichs größte Hafenstadt, Linz, in einem Satz beschreiben. Doch damit würde man der Stadt Unrecht tun. Denn Linz ist mittlerweile viel mehr als das. Die ehemalige Industriemetropole hat sich in den letzten Jahren nämlich zu einer europäischen Kulturhochburg gemausert. Ob Theater, Kino, Kunst oder Konzerte – in dieser Stadt wird Kultur gefördert und gefordert. Ein prächtiger Anblick ist sie dazu, wie man besonders abends oben auf dem Pöstlingberg bei der Wallfahrtsbasilika feststellen kann.

Wachau

Etwa 80 Kilometer westlich von Wien liegt das UNESCO-Welterbe Wachau. Das Tal wird gesäumt von steilen Hügeln auf denen einige der besten Rebsorten Europas wachsen. Dazwischen entdecken Sie immer mal wieder eine Burg, ein Schloss oder eine romantische Ruine auf den Hügeln, die von längst vergangenen Zeiten zeugen. Bei so einer verwunschenen Landschaft ist es kein Wunder, dass aus der Wachau zahlreiche Sagen überliefert sind, die sich mit mythischen Phänomenen oder auch realen Ereignissen wie den Napoleonischen Kriegen auseinandersetzen. Zusammengetragen wurden sie unter anderem von Josef Wichner und Hans Plöckinger. Die ideale Lektüre während eines Aufenthalts in der Wachau.

Krems

Am Ausgang der Wachau befindet sich die 1.000 Jahre alte Stadt Krems. Die mittelalterlichen Häuserensembles und das Wahrzeichen der Stadt – das Steiner Tor – laden zu einem ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt ein. Zu den historischen Gebäuden gehört unter anderem auch die Bürgerspitalkirche. Sie wurde 1470 unter Friedrich III. erbaut. Sie enthält einen Hochaltar, der von Johann Bernhard Grabenberger zwischen den Jahren 1860 und 1882 geschaffen wurde. Besondere Anerkennung verdienen auch die Kunsthalle Krems – Schwerpunkt zeitgenössische Kunst – und das Karikaturenmuseum. Hier werden neben permanenten Ausstellungen der Künstler Manfred Deix und Gustav Peichl auch immer wieder Sonderschauen angeboten. Ein Dauer-Schmunzeln ist in diesem Museum garantiert.

Wien

Es ist diese ganz spezielle Aura, die einen echten Wiener umgibt. Ein bisschen arrogant, doch unter der Oberfläche herzensgute Menschen. Diese Haltung überträgt sich auch auf die Stadt. Doch hat man sich erst einmal ein paar Stunden eingelebt, will man sie so schnell nicht wieder verlassen. Dafür möchte man die unzähligen Cafés besuchen, in denen die traditionelle Wiener Kaffeehauskultur bis heute gelebt wird. Und auch die große Geschichte rund um die Kaiser, Sisi und die Habsburger mit ihrem prunkvollen Lebensstil trägt zu der Faszination dieser Stadt bei. Oder Sie lauschen den Klängen der Wiener Klassik – diese Stadt holte das Beste aus den Komponisten heraus und trug so ihren Teil zu den großen Meisterwerken bei. Zusätzlich kann die österreichische Hauptstadt auch kulinarisch begeistern. Nicht umsonst konnten sich das berühmte Wiener Schnitzel und die Sachertorte fast überall auf der Welt etablieren.

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Bratislava

Direkt am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn liegt die slowakische Hauptstadt Bratislava. Damit ist sie die einzige Landeshauptstadt auf der Welt,
die an mehr als ein Nachbarland grenzt. Bedingt durch diese besondere Lage, war Bratislava schon seit der Antike eine Stadt, die von den unterschiedlichen Ethnien geprägt wurde. Diese vielfältigen Einflüsse machen sich in jedem Winkel der Stadt bemerkbar.
Hier treffen die Kulturen aufeinander, buntes Sprachgewirr erfüllt die Altstadtgassen, gesäumt von vielen gut erhaltenen Stadtpalästen im Barock-und Rokokostil. Und beinahe glaubt man, hier noch die Musik der Habsburger Zeit durch die Gassen klingen zu hören.

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Esztergom

Die ehemalige Königsresidenz ist die Wiege der ungarischen Nation. Und noch dazu eine besonders hübsche. Vor allem die klassizistische Basilika und die Kathedrale Mariä Himmelfahrt und St. Adalbert, die weit oben über der Stadt steht, sind einen Besuch wert. Geprägt wurde Esztergom durch eine lange Tradition. Bereits 150 v. Chr. siedelten sich auf dem markanten Burgberg Kelten an.
Und auch die Römer errichteten hier nach der Eroberung eine Siedlung. Zwischenzeitlich gehörte die Stadt sogar zum Osmanischen Reich, dessen Herrscher ebenfalls die strategisch günstige Lage direkt an der Donau zu  schätzen wussten. Alle diese Einflüsse lassen sich bis heute in Esztergom spüren und machen diese Stadt zu etwas ganz Besonderem.

Budapest

Auf der einen Seite der Donau das hügelige Buda mit der Fischerbastei und dem Burgberg, auf der anderen das flache Pest mit dem Parlamentsgebäude. Zwei wunderschöne Stadtteile, die trotzdem unterschiedlicher kaum sein könnten. Vielleicht hat es deshalb bis 1873 gedauert, bis aus den beiden Städten links und rechts des Flusses eine große Stadt wurde: Budapest. Das Wahrzeichen dieser Stadt war dabei von Anfang an der Burgpalast. Ein monumentales Bauwerk, das hoch über Budapest thront und einen traumhaften Blick über die Stadt bereit hält.

Und auch das Parlamentsgebäude steht dem Burgpalast in Sachen Monumentalität in nichts nach. Anlässlich der Tausendjahrfeier im Jahre 1896 wurde dieser Koloss von einem Bauwerk in nur 22 Jahren erbaut. Bei 96 Meter Höhe, 268 Meter Länge, 118 Meter Breite und insgesamt 691 Räumen eine mehr als beeindruckende Leistung. In Budapest trifft man darüber hinaus immer wieder auf „Zeugen“ längst vergangener Tage. So kann man beispielsweise Spuren der osmanischen Herrschaft, der prunkvollen Ära der Habsburger oder des sowjetischen Sozialismus finden. Und das Beste daran: All diese Kulturkreise haben sich zu einer bunten und lebhaften Stadt zusammengefügt, die Sie unbedingt erleben sollten.

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Katarakten

Wer in diesem Flussabschnitt den Blick über die Reling schweifen lässt, fühlt sich ein bisschen an die Fjorde Norwegens erinnert. Links und rechts ragen steile, grün bewachsene Felswände empor, unter einem das tiefblaue Wasser und hinter jeder Flussbiegung warten neue Postkartenmotive. Zum Beispiel das „Eiserne Tor“.

Einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas. Früher galt er als der gefährlichste Flussabschnitt der Donau und durfte nur mit ortskundigen Lotsen durchfahren werden. Doch seit seiner Entschärfung 1972 durch ein Wasserkraftwerk kann man ohne Sorgen die majestätische Landschaft bewundern. Einfach ein beeindruckendes Naturschauspiel im Herzen Rumäniens

Belgrad

Der Drehpunkt zwischen Mitteleuropa und dem vorderen Orient liegt da, wo die Save in die Donau mündet. Das Tor zum Balkan zeigt sich weltoffen und fröhlich. Bei einem Spaziergang reist man durch die Geschichte Belgrads, man bewundert die typische Architektur des Balkans, begegnet europäischer Moderne, und während man an jeder Ecke kulinarische Spezialitäten erschnuppert, fällt das Auge auf prächtige Einflüsse der osmanischen Herrschaft, die an der nächsten Ecke wiederum dem sozialistischen Klassizismus weichen mussten. Früher oder später landet jeder Besucher bei der mittelalterlichen Festung Belgrads mit ihren Wassergräben und dem schönen Park. Zeit für ein Päuschen.

Rousse

Früher galt Rousse als „Tor zur Welt“. Hier machten Geschäftsreisende halt, die nach Konstantinopel wollten. Hier begegneten sich die verschiedensten Kulturen und traten in einen regen Austausch. Diese Weltoffenheit konnte sich die Stadt bis heute bewahren: Sie gilt noch immer als multikulturellste unter Bulgariens Großstädten.

Bukarest

Die Steppenmetropole und gleichzeitige Hauptstadt Rumäniens hat einen ganz speziellen Humor. Typische Bukarester sind schlagfertig, ein bisschen boshaft und selbstironisch. Vielleicht am ehesten mit der „Berliner Schnauze “ zu vergleichen. Optisch zerfällt Bukarest in Widersprüche. Auf der einen Seite das Villenviertel im Norden der Stadt. Auf der anderen Seite trifft man im Stadtzentrum auf einen bunten Architekturmix, der kreuzartig von vier gepflegten Boulevards durchschnitten wird. Darüber hinaus beheimatet Bukarest die rumänische Staatsphilharmonie. Um sie live erleben zu können, muss man eins der begehrten Konzerte im Athenäum besuchen – einem Prachtbau aus dem Jahr 1885. Ein weiteres Highlight ist das prunkvolle Königsschloss. Hier, wo früher Könige ein und aus gingen, ist heute in einem Teil des Gebäudes das Nationale Kunstmuseum untergebracht.

Donau Delta

Zehn Länder hat die Donau zu diesem Zeitpunkt schon durchquert und jeder Region ihren faszinierenden Stempel aufgedrückt. Doch wie heißt es so schön? Das Beste kommt zum Schluss. Und auch die Donau legt sich für das große Finale noch einmal so richtig ins Zeug. Das Biosphärenreservat Donaudelta ist beispielweise die Heimat der größten Pelikankolonie Europas. Dazu wurden hier bereits etwa 5.200 weitere Tier- und Pflanzenarten katalogisiert – Tendenz steigend. Das alles bei einem kontinentalen Klima, das für wenig Regen und viel Sonne sorgt. Wer es vorher noch nicht war, wird hier garantiert zum Naturliebhaber

Impressionen von der Donau